Das beste Stück vom Braten

Foto: Frank Dicks

Das beste Stück vom Braten (AT)

2014


ARD Komödie
mit Fritz Karl, Herbert Knaup, Christina Hecke, Martin Brambach, Therese Hämer, Stipe Erceg, Filip Peeters, Sylta Fee Wegmann, Sybille Schwedwill, Lena Heese uvm

Buch: Annette Simon, Guy Meredith nach einer Idee von Thomas Kirdorf

Produktionsfirma: Bavaria Fernsehproduktion; Niederlassung Köln

Regie: Michael Rowitz

3,02 Mio Zuschauer sahen den Film. In der Gruppe 14 bis 49 Jahre sahen 7,3% zu. Ausstrahlung 22.04.2016 um 20.15 in der ARD

Inhalt

Michi Griesebach (Fritz Karl) ist ein genialer Sternekoch und großer Egomane. Neben der Leidenschaft für Essen und Trinken hat er zwei weitere Obsessionen: Frauen und die Pflege seiner innigen Feindschaft zu Harry Dumont (Herbert Knaup), einem einflussreichen Gastrokritiker und selbstherrlichen Machtmenschen. Seit einem unschönen Zusammentreffen vor zwölf Jahren scheuen die beiden Männer nicht davor zurück, sich mit allen Mitteln zu schaden. Intrigen, Lügen und falsche Identitäten; jedoch sitzt meist Harry Dumont am längeren Hebel. Kurz vor der Eröffnung seines neuen Restaurants scheint sich Michi endlich die Chance zum großen Gegenschlag zu bieten. Durch eine Verwechslung mit seinem Bruder (Martin Brambach), einem soften Frauenversteher und Therapeuten, kommt Michi in Kontakt mit Helene Dumont (Christina Hecke), Harrys Tochter. Helene sucht therapeutischen Rat, weil sie mit dem Leben und den Männern nicht zurechtkommt. Die Ursache dafür scheint in ihrer schwierigen Beziehung zu Harry zu liegen. Michi bietet sich Helene als Gesprächspartner an. Doch plötzlich ist es Michi, der auf der Couch liegt und sein Leben noch einmal ganz neu bedenken muss.


TV-Kritik bezeichnet DAS BESTE STÜCK VOM BRATEN als Volltreffer: "Dabei spielt das Drehbuch von Annette Simon und Guy Meredith gekonnt mit Gagmustern aus dem Frühwerk von Woody Allen - auch dort spielt die Psychotherapie oft eine wichtige Rolle - würzt das Ganze mit vielen gepfefferten Dialogen und schreckt auch vor einer Prise Klamauk nicht zurück. Kein Wunder, dass sich bei diesen Zutaten auch die Nebendarsteller überaus spielfreudig agieren. Das Ergebnis mundet denn auch vorzüglich: So gut war schon lange keine TV-Komödie mehr."